Das erste Jahr

Kaum zu glauben, aber nun ist Jana schon 1 Jahr alt.

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Es war ein wunderschönes Jahr ! In der Anfangsphase als kleiner Welpe manchmal etwas anstrengend, wenn wieder ein Teil der Bepflanzung des Gartens ihrem Entdeckungsdrang zum Opfer fiel oder wenn, was aber sehr selten vorkam, ein kleiner See darauf hinwies, dass man sie doch nicht genug beobachtet hatte für den richtigen Zeitpunkt zum Rausgehen. Aber das alles gehört einfach zur Welpenzeit dazu.

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Es war ein spannendes Jahr, all die Fortschritte erleben zu dürfen, die Welt mit Welpenaugen neu zu entdecken. Von klein auf hatte sie ihren ganz eigenen Charakter. Aufpassen musste man, wenn das Weisse in ihren sonst dunklen Augen aufblitzte. Dann konnte man sicher sein, dass sie irgendwas im Schild führte, was man so eigentlich nicht wollte.

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Und immer wieder muss ich denken, die Entscheidung für Fräulein Orange, also für Jana, war genau richtig. Sie passt einfach zu mir. Ihre Schwester Chili ist auch eine ganz tolle Hündin geworden, hat aber ganz andere Eigenarten. Jana macht z.B. um jede Pfütze einen Bogen, Chili lässt kein Schlammloch aus und wälzt sich leidenschaftlich darin. Jana ist sehr sensibel und vorsichtig, Chili war schon als kleinster Welpe forsch und unerschrocken.

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Fast bedauere ich es, dass die Welpenzeit schon vorbei ist. Aber auch jetzt als Junghund wird es niemals langweilig mit ihr. Sie hört (meistens ;-)) sehr gut, aber es gibt Tage, nein eigentlich nur Momente, da meint man sie hat alles vergessen. Beim Rückruf seht sie dann unbeweglich da wie eine Statue. Das bedeutet, sie hat irgendetwas Spannenderes in der Nase und dem gibt sie auch nach. Auch jetzt zeigt sie dabei noch das Glitzern in den Augen wie in ihrer Welpenzeit.

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Jana bereichert mein Leben, ich geniesse jeden Tag mit ihr und hoffe auf sehr viele gemeinsame und gesunde Jahre.

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Jana kann doch noch richtig Schnee geniessen…

Anfang März hatte ich eine Woche Urlaub und diese verbrachten wir im Tannheimer Tal in Tirol. Bereits am 2. Tag schneite es ausgiebig und so hatte Jana doch noch Gelegenheit mal so richtig durch Tiefschnee zu laufen.

 

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Sie tat das dann auch ausgiebig und immer wieder verfolgte sie aufmerksam eine Spur unter dem Schnee. Sie hörte wohl Mäuse oder andere Kleintiere darunter.

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Es machte viel Freude mit ihr durch die winterliche Landschaft zu streifen und ihre Begeisterung dabei zu beobachten. Daheim hatten wir den ganzen Winter nur 2 – 3 Tage einen Hauch von Schnee, der meistens nach wenigen Stunden wieder ganz weg war.

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Im Hotel war Jana der Star. Plötzlich liefen andere Gäste und das Personal mit Hundeleckerchen in der Tasche herum. Alle erkundigten sich nach ihr und wollten sie streicheln. Jana genoss das völlig entspannt. Gleich am 2. Tag sprach mich der Restaurantleiter auf dem Weg zur Nachmittagsjause an “ ich sei das doch mit der schwarzen Labradorhündin“. Als ich bejahte, fragte er wo der Hund denn sei, ich könne ihn gerne holen und er zeigte uns einen besonderen Tisch ausserhalb des Speisesaals, aber doch durch die offene Bauweise nicht abgetrennt. Als ich dann mit Jana kam, war die Begeisterung gross. Sogar das junge Mädchen vom Empfang kam extra kurz runter. Nach dem Abendessen sassen wir meistens noch im Kaminzimmer, auch dort waren Hunde erlaubt. Und wieder kamen die Leute an den Tisch, um Jana zu begrüssen. An Gesprächspartnern fehlte es uns nie. Mit unserem vorherigen Schäferhund ist uns das nie passiert ;-). Ich betrachtete das aber im Hinblick auf die zukünftige Ausbildung zum Besuchshund als eine positive Erfahrung für Jana.

Jana war die Zeit im Hotel völlig entspannt und auch wenn wir beim Frühstück oder Abendessen waren, wartete sie ruhig alleine im Zimmer. Ich hatte aber auch ihre faltbare textile Hundebox incl. Kuscheltier dabei und in dieser Höhle fühlte sie sich sehr wohl.

Bei der Abreise dachte ich noch, dass sich an uns Menschen bald niemand mehr erinnert, aber an Jana sicher noch lange 🙂

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Die 1. Läufigkeit

Am 3. Februar war es soweit, im Alter von 8 Monaten und 9 Tagen fand ich den ersten Bluttropfen auf dem Fussboden. Jana war läufig geworden.

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Mir war einige Tage zuvor bei den Spaziergängen schon aufgefallen, dass sie plötzlich sehr interessiert an Büschen und Bäumen schnuppert. Davor war sie eigentlich mehr den Gerüchen am Boden nachgegangen.

Das Laufengehen mit Jana gestaltete sich zwangsläufig etwas schwieriger. War ich vor der Läufigkeit über Hundekontakte froh, so suchte ich nun einsame Spazierwege, damit sie auch mal frei herumspringen konnte. Am Junghunde-Dummytraining konnten wir trotzdem teilnehmen. Ausser Jana waren nur noch 2 ca. gleichaltrige Hundemädchen dabei.

Ab dem 8. Tag (gerechnet ab 1. Blutung) fing sie an zu markieren und das verstärkte sich von Tag zu Tag. Ausserdem stand sie oft vor der Türe und wollte raus. Sie meldete sich dabei, als ob sie dringend ihr Geschäft erledigen müsste. Wir liefen dann jeweils eine Runde und oft passierte ausser eifrigem Schnuppern gar nichts. An einem Abend geschah das sogar dreimal hintereinander. Ich hatte das Gefühl, dass Jana einfach nur auf Bräutigamschau gehen wollte. Seltsamerweise markierte sie in diesen Fällen nicht.

Das Aufschlecken der Bluttropfen drinnen in der Wohnung hatte sie noch nicht so drauf, aber es war ja ihre erste Läufigkeit. Das würde sie noch lernen.

Letztes Wochenende hatte ich 2 anstrengende Begegnungen mit Rüden. Dem einen, ein grosser übergewichtiger Golden Retriever Rüde, waren wir schon 1 Woche zuvor begegnet. Damals wies ich seine Hundeführerin darauf hin, dass Jana läufig sei. Sie meinte nur, da hätte ihr Hund aber Freude dran, nahm ihn dann aber zögerlich an die Leine. Genau diesem Rüden begegneten wir vergangenen Samstag wieder. Er war noch an der Leine, weil sie eben erst von der Strasse an den Rhein hoch gekommen waren. Die Dame am anderen Ende der Leine sah mich, lief ca. 20 Meter weiter und leinte ihn ab. Balou, so heisst der Hund, raste natürlich auf direktem Weg zu uns. Ich also auf der einen Seite Jana an der Leine und mit der anderen Hand versuchte ich Balou am Halsband zu fassen. Zum Glück gelang es mir, es war der 16. Tag der Läufigkeit, also Warnstufe rot. Balou versuchte natürlich mit Macht sich zu befreien und hinter Jana zu kommen. Musste meine ganze Kraft aufbieten, um ihn fernzuhalten und Jana hielt ja auch nicht still. Die Dame setzte sich dann endlich mal in Bewegung, um ihren Hund bei mir abzuholen, von Eile aber keine Spur. Ganz verwundert fragte sie dann, als sie mich endlich erreicht hatte, ob meine Hündin läufig sei, Balou wolle ja nur spielen. Dazu muss ich sagen, sie war erst im mittleren Alter, sollte also noch nicht vergesslich sein und Jana ist die einzige schwarze Labradorhündin, die in der Gegend wohnt. Meinen Spaziergang dort am Rhein setzte ich dann lieber nicht fort, wir liefen noch ein Stück durchs Dorf und kamen ohne weitere Vorkommnisse daheim an. Am nächsten Morgen liefen wir wieder unsere Runde am Wasser, weit und breit war kein Hund zu sehen. Doch auf einmal kam ein Spaniel durchs Gebüsch. Ich war echt froh, Jana nicht von der Leine gelassen zu haben. Dieses Mal schaffte ich es sogar, dass Jana sich setzte. So konnte ich den Rüden, der um einiges kleiner und leichter war wie Balou, ohne Probleme festhalten in der Hoffnung, dass da irgendwann der dazugehörige Hundehalter auftauchen würde. Es kam dann auch eine ältere Dame, die sich mehrmals entschuldigte für ihren freilaufenden Hund. So ging auch das gut aus. Am Nachmittag fuhren wir dann ein Stück, bis wir ein Gelände weit ausserhalb einer Ortschaft fanden. Dort war es total menschenleer und endlich konnten wir Jana mal wieder von der Leine lassen. Sie tollte dann auch glücklich umher.

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Morgen sind es 3 Wochen seit dem 1. Tag der Blutung. Blut kommt seit 2 Tagen keines mehr, aber geschwollen ist es noch. Ich hoffe nun, dass ab nächster Woche wieder alles normal läuft.

 

 

 

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Der kleine oder grosse Unterschied beim Hundespaziergang

Heute Vormittag, als ich beim Frühstück meinem Partner von den Erlebnissen des morgendlichen Spaziergangs mit Jana erzählte und rückblickend auch von verschiedenen anderen Begegnungen mit Hunden und ihren Menschen, wurde mir zum ersten Mal so richtig bewusst wie gross die Veränderungen sind.

Die Spaziergänge mit Jago, unserem letzten Hund, der leider viel zu früh über die Regenbogenbrücke gehen musste, verliefen meistens nach dem gleichen Schema. Sah uns ein Hundeführer kehrte er entweder um und ging in die entgegengesetzte Richtung oder er nahm seinen Hund und lief aufs Feld, um uns vorbei zu lassen. Dazu muss ich sagen, dass Jago ein sehr lieber und gutmütiger Schäferhund war, der zeitlebens nie eine Rangelei mit einem anderen Hund hatte. Liess sich eine Begegnung nicht vermeiden hörten wir immer wieder die Bemerkung “ mein Hund wurde mal von einem Schäferhund gebissen und jetzt hat er Angst“. Zum Glück hatte Jago aber auch Hundefreunde im näheren Bekanntenkreis mit denen er spielen und toben konnte.

Jetzt mit Jana, der 7-monatigen Labradorhündin sieht das – obwohl sie schwarz ist – ganz anders aus. Jeder der uns begegnet möchte sie streicheln, sie dürfte sogar an den Menschen hochspringen, wenn ich sie liesse („Lassen Sie sie nur, ich habe eine Waschmaschine“). In den letzten Monaten mit Jana hatte ich mehr Gespräche unterwegs wie vorher in Jahren mit Jago. Vor ihr hat kein Hund Angst, aber dafür Jana noch vor einigen von ihnen. Denke da an einen Spaziergang oben auf dem Rheindamm. Ich wollte gerade runter zum paralell verlaufenden Weg am kleinen Kanal gehen, als ich dort eine Frau mit ihrem unangeleinten grossen Wolfshund sah. Deswegen zog ich es vor oben zu bleiben. Aber plötzlich kam der Hund nach oben gerannt. Im nachhinein ein Lieber, aber alleine durch seine Grösse bekam Jana Angst und rannte aufgeregt mit eingezogenem Schwanz vor ihm davon und versteckte sich hinter mir. Seine Besitzerin kam nach einer Weile hinterher, rief ihren Hund aber nicht zu sich, sondern sagte nur, dass er einen Spielkameraden suchen würde. Da fehlen einem manchmal echt die Worte. Denke, dass wenn ich mit Jago unterwegs gewesen wäre, sie diesen nicht als Spielgefährte für ihren Hund ausgesucht hätte.

Gibt es wirklich so viele unerzogene und aggressive Schäferhunde, die diese Angst vor ihnen rechtfertigen ? Oder ist die Schutzhundeausbildung, die manche in einem falschen Licht sehen, daran schuld ? Schäferhunde sah man früher oft als Hirten- oder auch als Blindenhunde und noch heute sind sie als Lawinensuchhunde gefragt. Ich persönlich finde, dass die Vorurteile gegen diese Rasse nicht gerechtfertigt sind. Aggressive Hunde gibt es bei fast jeder Rasse. Es ist immer der Halter dafür verantwortlich und nicht das Tier !

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ein Hauch von Schnee..

Nun ist das Neue Jahr schon wieder eine Woche alt, die Zeit läuft.

Silvester hat Jana zum Glück ganz gut überstanden. Beim Laufen am Rhein einen Tag vorher blieb sie zwar immer stehen, wenn irgendwo im Dorf ein verfrühter Kracher zu hören war, aber am Silvestertag selber war sie ganz ruhig und entspannt. Wir hatten aber auch Glück, dass es tagsüber sehr ruhig war und auf unserer letzten grossen Runde vor dem Dunkelwerden war absolut nichts zu hören. Wir liessen dann die Rollläden runter, die Fenster waren wegen der Kälte sowieso geschlossen und so drangen die frühabendlichen Knaller nur sehr gedämpft in die Wohnung hinein. Kurz vor 22 Uhr ging ich nur kurz wenige Meter vors Haus, damit sie sich lösen konnte. Das war das letzte Mal bis zum Neujahrsmorgen. Als es dann um Mitternacht – trotz Verbot hier in der Gegend – so richtig los ging, lag sie entspannt neben mir (ausnahmsweise auf dem Sofa ;-)).

Bin sehr froh, dass das so gut ging mit Jana, denn unser letzter Hund hatte immer totale Panik, nachdem in seiner Junghundphase jemand einen Knaller in seiner Nähe gedankenlos gezündet hatte.

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kein Stock ist zu gross für sie…

Hier hat es nur leicht geschneit, viele Wiesen sind noch grün. Aber über die wenigen leicht schneebedeckten Flächen stürmt Jana mit grosser Begeisterung. Natürlich hat sie das kalte Weiss schon auf seine Essbarkeit getestet, so wie auch diverse vereiste Brocken – Labbi eben :-).

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Muss sie an der Leine laufen, dann folgt sie wie ein Spürhund einer für mich unsichtbaren Spur mit der Nase nur Millimeter über dem Boden. 

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Nun hoffe ich auf mehr Schnee, damit Jana auch das kennenlernen kann. Schnee, in den man einsinkt, der unter den Füssen knirscht, der in dicken Flocken vom Himmel fällt. Muss zugeben, dass auch ich meine Freude daran hätte 🙂

Eineinhalb Stunden nördlich von uns – in der Ortenau – versinken sie im Schnee. Aus diesem Grund wurde leider das Welpentreffen vom kommenden Wochenende abgesagt. Schade, aber Sicherheit geht vor. Bei dieser Kälte sind die Strassen unberechenbar und die Anfahrtswege sind für alle nicht gerade um die Ecke.

Die Bilder wurden alle in den letzten Tagen aufgenommen, Jana ist jetzt schon 7 Monate alt.

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Hunde und Vogelgrippe

Noch bevor die ersten Nachrichten verbreitet wurden, dass im Norden von Deutschland und auch am Bodensee tote Vögel mit dem Vogelgrippe-Virus gefunden wurde, lag bei uns am Oberrhein eine tote Ente am Rheinbord. Mein Hund sah sie vor mir und ging hin, um zu schnuppern. Ich rief natürlich gleich nach Jana, aber damals war sie erst 4 Monate alt und folgte nur zögerlich.

Diesen Vorfall hatte ich dann wieder vergessen bis eben plötzlich das Wort Vogelgrippe in den Medien auftauchte. Dazu muss ich sagen, ich bin jeden Tag am Rheinufer und es blieb bei diesem einen Fund. Dafür war sicher ein Fuchs verantwortlich.

Die Vogelgrippe-Fälle waren bisher ja auch weit weg vom Oberrhein, man dachte dran, las von Leinenzwang in den betroffenen Gebieten und dabei blieb es auch.

Nun wurde vor 2 Tagen bei Basel ein toter Wasservogel mit nachgewiesenem Vogelgrippe-Virus gefunden. Zeitgleich lag ein Informationsblatt unserer Gemeinde im Briefkasten, dass das Gebiet hier zur Sperrzone ernannt wurde, Geflügel also im Stall bleiben müsste.

Das verunsichert natürlich schon und es tauchen Fragen auf: Kann ich mit dem Hund noch am Rhein oder einem der kleinen Kanäle spazieren gehen ? Können Hunde sich anstecken ? Können sie die Krankheit auf uns Menschen übertragen ?

Ich habe gegoogelt und folgendes gefunden:

Kann sich mein Hund mit Vogelgrippe anstecken ?
In Thailand, wo die Vogelgrippe massiv auftritt, ist im Jahr 2004 ein Hund an Vogelgrippe gestorben, nachdem er infizierte, verendete Enten gefressen hat. Bei weiteren Hunden in Thailand konnte eine Immunreaktion auf das Vogelgrippevirus nachgewiesen werden. Diese Hunde hatten also mit dem Virus Kontakt, ohne daran zu sterben. Hunde in der Schweiz, wo die Vogelgrippe nicht massenhaft auftritt, sind nicht gefährdet. Es gilt aber selbstverständlich nach Möglichkeit zu verhindern, dass Hunde an kranken oder toten Wildtieren fressen – nicht in erster Linie wegen der Vogelgrippe.
(Auszug Bundesamt für Gesundheit, Schweiz)

ein weiterer Auszug aus dem Bericht einer Tierklinik in Deutschland:

Laut Region „besteht die Gefahr, dass Hunde und Katzen das H5N8-Virus nach dem Kontakt mit verendeten Vögeln weiter verbreiten. Daher sollte direkter Kontakt von Haustieren mit toten oder kranken Vögeln verhindert werden.“

Zwar empfiehlt auch das Friedrich-Loeffler-Institut als nationales Referenzlabor in seiner Risikoeinschätzung zum aktuellen Auftreten der Vogelgrippe die „Vermeidung des direkten Kontakts von Personen und Haustieren zu toten oder kranken Wildvögeln“. Aber dass Hunde und Katzen das Virus H5N8 verbreiten, ist bislang nicht nachgewiesen worden.

Kann die Vogelgrippe von Hunden oder Katzen auf den Menschen übertragen werden? 

Diese Frage kann zurzeit von niemandem mit Sicherheit beantwortet werden. Es kann jedoch gesagt werden, dass Hunde für Influenza nicht sehr anfällig sind. Hunde, die im Freien verendetes Geflügel apportieren können Viruspartikel auf den Menschen übertragen. Es gilt somit in gefährdeten Gebieten, dass die Hunde nur an der Leine geführt werden und keinen direkten Kontakt mit verendeten Vögeln haben sollten.

Kann mein Hund durch die Fütterung von rohem Geflügel an der Vogelgrippe erkranken? 

Hierzu ist bis zum heutigen Zeitpunkt nichts Genaueres bekannt. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, zumal sich bei der Verfütterung von rohen Hühnern in einem thailändischen Zoo die dortigen Tiger mit dem H5N8 Virus infizierten und verendeten. Somit ist nachgewiesen, dass dem Virus schon jetzt der erfolgreiche Sprung auf Säugetiere gelungen ist. Auch das infizierte rohe Fleisch von Puten und anderen Vögeln birgt sicherlich bei Rohverfütterung die Gefahr der Infektion des Haustieres und damit verbundene Ansteckungsrisiken für Tierhalter und Menschen, die engen Kontakt zu ihren Haustieren pflegen.

So richtig zufriedenstellend sind diese Infos nicht. Am besten mit dem Hund abseits von Gewässern laufen und sonst halt an die Leine nehmen. Kann nur hoffen, dass es bald Entwarnung gibt, nicht nur für die Besitzer von Hunden und Katzen, sondern vor allem auch für die Halter von Geflügel, denn davon kann so manche Existenz abhängen.

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Jana’s erster Urlaub am Meer

In der Woche Herbstferien, die dieses Jahr noch später angesetzt worden war, wollten wir noch ein wenig Wärme tanken und Jana, jetzt schon 5 Monate alt, auch das Meer zeigen.

Ende Oktober ging es mit dem Wohnmobil Richtung Süden. Den Camper hatte Jana ja schon im August auf unserem Kurztripp kennengelernt und so war die 2-tägige Fahrt absolut kein Problem für sie. Wir machten ca. alle 2 Stunden Pause und suchten uns noch vor dem Dunkelwerden einen Schlafplatz, damit die Kleine sich auch mal so richtig austoben konnte.

Am Nachmittag des 2. Tages kamen wir in Südfrankreich an. Wir hatten einen Tipp für einen noch offenen Campingplatz bekommen und der lag sehr schön nur wenige Minuten vom Meer entfernt.

Natürlich führte der erste Weg zum Wasser und Jana liess es sich nicht nehmen einen Schluck davon zu probieren. Es schien ihr zu schmecken, denn sie nahm gleich noch einen zweiten :-).

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Ins Wasser liessen wir sie erst am nächsten Vormittag, da war hinterher noch genug Zeit sie in der warmen Sonnen trocknen zu lassen.

Das Meer war ruhig und Jana sprang voller Begeisterung hinein einem Stöckchen hinterher und brachte es auch gleich zu mir zurück.

Das Spiel wiederholte sich noch ein paarmal. Zurück am Wohnmobil schlief sie dann erstmal eine Weile, es war doch noch sehr anstrengend für sie.

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Morgens waren Jana und ich immer beim ersten Tageslicht am Meer und genossen dort die wunderbare Stimmung und den Sonnenaufgang. Das waren rückblickend mit die schönsten Momente.

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Jana nahm alles mit offenen Sinnen auf, das Lachen der Möwen, das Schimpfen der Elstern und das Getucker der Boote. Es war wunderschön sie bei all diesen Entdeckungen zu beobachten.

Nach 2 Nächten wechselten wir den Campingplatz, weil der erste schloss. Wir fuhren wenige Kilometer Richtung Osten, wo ein Platz noch bis zum Ende unserer Ferien offen hatte. Leider lag er mitten im Ort was normalerweise kein Problem wäre, aber mit einem jungen Hund immer erst 20 Minuten laufen zu müssen bis an den Strand (einen anderen Ort zum rennen lassen haben wir leider nicht entdecken können, keine Grünfläche und nichts) war nicht das Ideale. Und ich wollte ihr ja nicht angewöhnen, dass man sich auch auf dem Gehweg erleichtern kann. Das passierte natürlich, gerade am frühen Morgen war es immer sehr eilig bei ihr. Abfallbehälter fand man viele in diesem Ort, aber nicht einen einzigen Beutelspender. Mein anfangs beträchtlicher Vorrat davon schrumpfte ganz schön und es blieben nur sehr wenige übrig.  

Auch dort führte am Morgen mein erster Spaziergang ans Meer. Wir hatten den Strand ganz für uns alleine und Jana tobte ausgelassen darauf herum, schlug Haken wie ein Hase – einfach Lebensfreude pur.

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Nach dem Mittag suchten wir uns am Wasser eine Ecke wo keine Badegäste waren und Jana durfte baden und Stöckchen aus dem Wasser holen. Bis es am Abend dann kühl wurde hatte sie danach genug Zeit zum trocknen.

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Ein paar Gehorsamsübungen machten wir natürlich auch. Dafür nutzten wir die ruhigen Stunden am frühen Morgen. Jana absolvierte die meisten davon sehr gut, bei den weniger guten lag es wohl eher an mir 🙂

Nach drei Nächten entschlossen wir uns zur Weiterfahrt. Zurück Richtung Westen, was dann ja auch Richtung Heimat war, fanden wir noch einen Stellplatz nur durch eine Strasse vom Sandstrand getrennt. Dort blieben wir die verbleibenden 2 Nächte vor unserer Heimfahrt.

So nah am Meer waren wir natürlich mehrmals am Tag dort. Tagsüber war es recht ruhig, aber abends kamen Wellen auf. Bei der ersten Welle machte Jana einen erschreckten Satz zur Seite, aber mit der Zeit wurde sie mutiger und als dann sogar noch ein Stöckchen drin schwamm, übersprang sie die Brandungswelle, um daran zu kommen. Der Rückweg durch die Wellen war dann kein Problem für sie.

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Jana liebt das Meer genau so wie ich, darüber bin ich sehr froh.

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im Licht des Sonnenunterganges

 

 

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